Bücher für den Rotpunktverlag


Das Fähnlein der sieben Aufrechten

Ein Buch mit besonders viel Herzblut.

1848 schrieb Gottfried Keller Das Fähnlein der sieben Aufrechten.
1989 folgte Urs Widmer bei der Neuausgabe mit einführenden Essay.
2015 schliesslich betrachtet Guy Krneta die Geschichten aus heutiger Sicht.
Das Buch ist eine literarische Schweizer Geschichte in drei Stücken aus drei Jahrhunderten – kämpferisch und melancholisch, am Horizont das Bild einer besseren Schweiz.

Der gehaltvolle Inhalt soll auch dementsprechend präsentiert werden. Was liegt näher, als jedem Text seinen eigenen Auftritt zu verpassen? Zusammengehalten von einer Buchdecke? So hat nun jede Geschichte ihre eigene Schrift und das passende Papier. Keller mit der altehrwürdigen Garamond; das Papier weich und gelblich. Widmers Text, zu einer Zeit des Umbruchs geschrieben, dazu passend die Baskerville auf einem gräulichen Papier. Krnetas Text erscheint serifenbetont auf einem glatten weissen Papier.
Der Überzug ist mit einem besonderen Papier bespannt. Die sieben Aufrechten sind nur mit Hitze geprägt. Die ersten sechs Aufrechten sind Zinnfiguren aus dem Stadtmuseum Aarau nachempfunden, der Fähnerich stammt von einem alten Umschlag von Gottfried Keller. Das Schweizerkreuz wurde nachträglich mit Folie geprägt und die Schrift im Siebdruck aufgebracht.

Das Buch macht mir einfach Freude und ich hoffe, es findet sein Publikum!

Bücher Herbst 2015

Und endlich wieder mal ein Wanderbuch bei meinen Herzensangelegenheiten.

Bücher Frühjahr 2015

Die Belletristik hat mich im Frühjahr besonders gepackt. Wie auch im letzten Herbst, bieten diese Bücher viele Möglichkeiten, sich gestalterisch auszutoben.

Viceversa Literatur 9: Ein Schweizer Bestiarium

Haptisch zwar wie gehabt, aber dafür hatte ich eine grosse Freude, die Tiere zu kolorieren.

 

Die jährlich erscheinende Viceversa gehört zu den interessantesten, ambitioniertesten Literaturzeitschriften der Schweiz. Die deutschsprachige Ausgabe ist ein edles Hardcover-Buch, das inhaltlich genau wie in Sachen Gestaltung vollauf überzeugt. (…) Alle in den Texten auftauchenden Tiere finden sich auf dem Cover wieder. Warum in den Zoo gehen, wenn man stattdessen solche reichen, bereichernden Zeitschriften lesen kann?

Buchkultur

 

Catherine Safonoff: Der Bergmann und der Kanarienvogel

Unser Kanarienvogel ist eine Übersetzung aus dem Französischen. Nachdem wir viele neue Umschlagvarianten entworfen – und verworfen haben, haben wir uns entschieden, das Umschlagbild der Originalausgabe zu verwenden.

Der Rest war dann schnell getan. Ein kräftiges blaues Leinen unterstreicht das Bild noch zusätzlich. Dieses Buch war meine Inspiration für meinen Appell für das gedruckte Buch (siehe Blog, 2015).

 

Leta Semadeni, Tamangur

Ursprünglich wollte ich ein dunkles Buch mit Arvensujet gestalten. Das Cover hatte ich sofort vor Augen. Aber ich scheiterte kläglich. Auch bei diesem Buch gab es unzählige Entwürfe – um dann am Schluss bei etwas sehr Einfachem zu landen: Eine Ziege... Leider fand ich keine passende Ziege als Vorlage. Fündig wurde ich dann in unserer Traum Alp. Nur noch etwas umfärben und das Glöcklein entfernen und schon passt alles perfekt!

 

Die Ziege auf dem Titelblatt als typisches Tier des Engadins spielt eine wichtige Rolle in diesem ersten Roman der 1944 geborenen Autorin. 

Bibliothek Herisau

 

Sowohl der Name der Autorin als auch der Titel des Romans lassen einen innehalten. Auf dem eher zurückhaltendem Cover beäugt uns eine Ziege. (...) Für mich das perfekte Buch für Leser, die sich was erträumen können, barfuß über die Alm laufen und nach den Wolken greifen. 

Berliner Morgenpost

 

Bücher Herbst 2014

Das Ausstattungsfieber hat mich gepackt. Aus den Herbstbüchern 2014 sind hier stellvertretend vier Bücher vorgestellt:

 

Victor Serge: Schwarze Wasser

Ein auf den ersten Blick schlichtes Buch. Sogar ohne Schutzumschlag. Aber die weisse Schrift auf dem Cover ist leicht geprägt.


 

Christa und Emil Zopfi: Sehnsucht nach den grünen Höhen

Eigentlich ein klassisches Wanderbuch. Hier haben wir aber zum ersten mal ein Flex-Cover produzieren lassen. Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein normales Hardcover. Allerdings ist der Karton des Umschlags sehr leicht, sodass es dann doch auch den Charakter einer Broschur hat. Dank dem 3-teiligen Umschlag hat das Buch aber ein tolles Aufschlagverhalten und der Rücken kann beim Öffnen des Buches nicht geknickt werden.

 

»Dieses schön gestaltete Lese- und Wanderbuch zeigt Schauplätze mit aufregenden Geschichten. Man folgt neugierig den Spuren von Max Frisch, wird an Eveline Haslers Anna Göldin erinnert oder taucht mit Tim Krohn in die Sagenwelt ab. Es gibt viel zu entdecken in diesen Fundstücken und es eröffnen sich dem Lesenden zum Teil unbekannte Zugänge«.

Ursi Bieri, Buchhandlung Wolf, Küsnacht



Jörg Steiner: Ein Messer für den ehrlichen Finder

Zusammen mit dem Hommage-Band ein hübsches Paar. Das Überzugsmaterial ist ein F-Color mit farbigen Einschlüssen, 2-farbig bedruckt. Ein Halbleinenband ist eine schöne Alternative zu den Leinenbänden.



Rolf  Niederhauser: Seltsame Schleife

Nicht nur der Titel ist seltsam – auch die Gestaltung des Buches: Bei diesem Buch liest man zuerst nur die rechte Seite; am Schluss des Buches angekommen, muss man es drehen und liest sich wieder zurück. Unnötig zu erwähnen, dass der Autor schon beim Schreiben darauf geachtet hat, dass es mit dem Wenden genau passt.


Auch einige Rezensenten sind darauf eingegangen, was mich natürlich sehr freut:


Die elegant-vertrackte Form passt zur Handlung.

Zeit online

   

Ein Buch, tollkühn verdreht.

Tages-Anzeiger

 

Intellektueller Kopfstand: Niederhausers Schleife fordert vorwärts und rückwärts.

buecherrezension.com 


Daniela Schwegler | Vanessa Püntener: Traum Alp

 

Autorin, Fotografin und Verlag ist hier also ein schönes Buch gelungen. Eines, in dem man nicht nur gern und mit Verweileffekt schmökert, sondern das auch schmeichelhaft in der Hand liegt.

Umweltnetz Schweiz

 

>> ganze Rezension


Yael Pieren: Storchenbiss

 

Ganz selten muss ich einfach die blosse Gestaltung eines Buches erwähnen, weil es aus der Masse heraus sticht, “Storchenbiss” ist wundervoll gemacht, ein geheimnisvolles schlichtes und doch edles Büchlein.

>> ganze Rezension


Bauer|Frischknecht|Volken: Wandern in der Stadt Zürich

 

 

...


S. Corinna Bille

»[…] auch ein schönes Buch hat der Zürcher Rotpunktverlag daraus gemacht: Den Text in elegante Lettern gesetzt, auf glattweichem Papier, den Umschlag mit einem Foto verziert, das die Autorin selbst aufgenommen hat, und das zusammen mit ihrem Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern liegt.«

Katrin Schumacher, Radiofeuilleton Deutschlandradio, 21.06.2012

 

»Die »Alpenblumenlese« ist ganz einfach schön – die Geschichten, die Bille erzählt, die Blumen, die wir hier so ganz anders kennenlernen, und die liebevollen Bilder. Nicht zuletzt die schöne Aufmachung des Buches – der Rotpunktverlag hat sich für alle diese drei Bille-Bücher was ganz Besonderes ausgedacht.«

 Christine Deubler, lesen bildet vhs krumbach

 

Von der Rohne an die Maggia

Dunkle Wälder

Alpenblumenlese


Ursula Fricker: Ausser sich

 

 

Es freut uns ausserordentlich, dass dieses Buch für den Schweizer Buchpreis 2012 nominiert ist!


Mosimann|Lettau: Das Holzhaus der Zukunft

 

 

Wieder einmal beweist der Rotpunktverlag, was es heisst, ein schönes Buch zu erschaffen. Die Publikation „Das Holzhaus der Zukunft“ liegt äusserst gut in der Hand und besticht mit seinem schlichten, aber sehr ästhetischen Layout und Schwarzweiss-Fotografien. 

>>ganze Rezension


Michel Richter|Richter: Wandern wie gemalt (2011)

 

 

»Ein ebenso aufwändig wie sorgfältig gestaltetes Bijou, in dem neben vielen tollen Fotos auch sämtliche Künstlerbiografien und umfassende Reiseinfos ihren Platz haben.«

Ruedi Haenni, Sonntag


Girardet|Mendoca: Neue Energien freisetzen (2010)


Huber|Hug: Die Schweizer Spanienfreiwilligen (2009)

 

 

»Ein detailreiches und aussergewöhnllich

schön gestaltetes Werk.«

Erich Hackl, Forum Kommune, 4/09

 


Martin Weiss: Urchuchi Rezepte

 

 

»Hervorragende grafische Gestaltung, -ausgezeichnete Fotos und erprobte Rezepte mit allen nötigen Angaben und Tipps machen aus dem praktischen Kochbuch auch einen visuellen Genuss. Eine grossartige und sicher erfolgreiche Geschenkidee!«

Anzeiger Luzern

 


Christoph Hennig: Wilde Wege, stille Dörfer (2007)

 

 

»Ein liebevoll gemachter Begleiter, der dank Fadenheftung auch strapaziösere Touren überlebt.«

Katrin Hafner, Tages-Anzeiger, Zürich

 


Vom Wert der Arbeit (2006)

 

 

Keine brave Festschrift, sondern ein lebendiges Geschichts- und Geschichtenbuch. Berührend, eindrücklich, wunderschön.

P.S., Zürich