Sowas wie ein Blog

Ein paar Sachen aus meinem Alltag. Flüchtig festgehalten mit einem nicht grad aktuellen Smartphone.

30. Juli 2015

Fertig!

Gleichzeitig mit dem schönen Artikel in der Zeit Schweiz sind nun auch die Daten für den Druck freigegeben. Bald ist er da, der neue Wanderführer von Bauer-Frischknecht, der doch so viel mehr als nur ein Wanderbuch ist.



23. Juli 2015

Regensburg – einmal mehr

Aber es ist halt auch einfach immer spannend in den Druckereien. Grad drei Projekte sind dort am Entstehen. Da lohnt sich doch die Reise!

Erst recht in Begleitung meiner Kollegin, der Verlegerin von Edition Bücherlese.


13. Juli 2015

Ein Männlein steht im Walde...

...oder wenn die Herstellerin halt keinen Orientierungssinn hat...


Für den neuen Wanderführer von Bauer-Frischknecht überprüften wir in Aarau eine Weggabelung. Hei, gar nicht so einfach! Aber viele Wege führen zur Bundeseiche. Nachzulesen ab September in Solothurn Olten Aarau – Wandern, wo die Schweiz entstand.

Ganz offensichtlich mein Herzbuch in dieser Herbstsaion!


22. Juni 2015

Eine Ära geht zu Ende

Wohl fast 10 Jahre durfte ich mit meiner Freundin den Rote Fade, das Heft der Jubla Bern, gestalten. Nun geht sie neue Wege – und ihre Nachfolgerin zu mir in den InDesign-Kurs.


Es war eine coole Zeit! Danke dafür und deine Nerven in stressigen Zeiten.


17. Juni 2015

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk

oder Der Kurs, der einfach weiter ging...


Und schon wieder sieben Aufrechte! Ich danke meinen sieben Kursteilnehmern, dass sie mir mit ihrer Liebe zum Buch die Motivation geben, einfach weiter zu machen!


7. Juni 2015

Ab in die Vergangenheit – für die Zukunft

Für einen Umschlag trieb ich mich im Historischen Museum in Aarau herum.

Unter diesen vielen Zinnfiguren werden doch sieben Aufrechte und ein Fähnlein zu finden sein.

Dieses Buch ist diese Saison wohl meine grösste Herausforderung...


11. Mai 2015

Mehr Verständnis für Schreibende...

Endlich ist meine Antwort auf Markus Wiesers Frage fertig. Was hab ich gekürzt... Gar nicht so einfach, die Sache auf den Punkt zu bringen.


Für alle Leseratten hier die Langfassung:


Ich betrete die Buchhandlung, meine Augen streifen über die Büchertische. Wenn ich Glück habe, liegen dort nicht nur die schrillen Taschenbücher, die mit ihren überladenen Effekten wie Glitter, Gold und Spotlack irgendwie gleich und beliebig aussehen, sondern auch die kleinen Schmuckstücke: Liebevoll und mit Bedacht ausgesuchte Bilder, schöne Typografie, bestechend durch Schlichtheit und passenden Farben.

Meine Finger streichen über den Umschlag. Ich fühle Leinen, eine Prägung oder ein besonderes Papier. Ich nehme das Buch in die Hand. Vielleicht ist es leicht oder aber liegt schwer in der Hand. Sagt das schon etwas über den Inhalt aus?

Ich öffne das Buch, rieche die Druckfarbe, den Leim, das Papier. Die Seiten rascheln leise. Welche Farbe haben die Seiten? Weiss ist nicht gleich weiss. Wie fühlt sich das Papier an? Ist es weich und voluminös oder eher dünn und glatt? Ich suche das Lesebändchen. Passt es zum Kapitalband, zum Umschlag? Ich schaue mir die Schrift des Textes genauer an. Wirkt sie leicht und zerbrechlich? Oder eher schwer und bedeutsam? Wie ist der Zeilenabstand? Lädt er zum Lesen ein oder verliere ich vielleicht den Faden? Und schon lese ich, bin eingetaucht.

Wie tönt es, wenn ein Buch zugeklappt wird? Ich lese den Klappentext und merke: es ist stimmig. Ich finde mich an der Kasse wieder. Mit einem Buch in der Hand, das bewusst oder unbewusst fast all meine Sinne angesprochen hat. Ist das nicht ein schönes Gefühl?

Lieber Markus
Ja, es lohnt sich! In Zeiten von E-Book, Internet und Kurznachrichten erst recht! Ein schönes Buch lädt dich zum Streicheln ein, ein E-Book zwingt dich dazu.


Mai 2015

BuchhändlerInnen im 1. Lehrjahr – jedes mal eine Freude

Es macht Jahr für Jahr Spass, den Buchhänderinnen und Buchhändlern im 1. Lehrjahr die Verlagsherstellung näher zu bringen. Ich geniesse diese überbetrieblichen Kurse und freue mich, die kommende Generation kennenzulernen.

Für mich zwar nicht immer einfach, die grosse Truppe im Griff zu haben, aber toll, dass noch immer so viele junge Menschen ausgebildet werden!


29. April 2015

Kleiner Schreckmoment in der Buchhandlung

Wenn die Herstellerin plötzlich Rot sieht.

Naja, es war mir schon klar, dass "meine" Idee nicht neu ist. Aber das in geballter Ladung präsentiert zu bekommen, war dann doch heftig.

Um dieses Buch geht es.

Logisch: Rot, weiss, Helvetica und Schweizerkreuz. Passt doch alles...


18. April 2015

Wie entsteht ein Buchumschlag?

Zusammen mit meinen Hersteller-Kolleginnen von Limmat und Unionsverlag durfte ich einem sehr interessierten Publikum im Rahmen von Publishers in Residence im Strauhof Zürich die Entstehung von Buchumschlägen näher bringen. Was sind die Klippen beim Entwerfen? Wer redet alles mit (und rein)? Was ist bei Reihengestaltungen zu beachten und wie war das nochmals mit den Kosten? 

Solche Veranstaltungen zeigen mir immer wieder, wie toll doch mein Beruf ist. So werden Nachtschichten, Rückschläge und manchmal auch Kompromisse mehr als nur wettgemacht. Es ist einfach toll, ein spannendes Buch vom Manus bis in die Buchhandlung zu begleiten.


17. April 2015

Die Sache mit dem Deppenapostroph – oder eben doch nicht.

Schon wollte ich dem armen Herrn Suter ein Deppenapostroph unterstellen.


Um das zu unterlegen, habe ich recherchiert und bemerkt: Alles richtig: Im gewerblichen Bereich ist es erlaubt. 


Richtige Deppen gibt es aber trotzdem:

Schöne Webseite mit einer grossen Deppen-Sammlung


Etwas zu reklamieren hab ich aber trotzdem: Herr Suter hat das Minutenzeichen erwischt. Das wird hier bei typefacts sehr schön erklärt.


Ich gehe in mich und überlasse die Apostrophe in Zukunft unserem Korrektor und frage dann gleich nach, ob nicht noch irgendwo ein Komma fehlt.


Übrigens: Beschriftungen biete ich auch an. Mit richtigem Apostroph. Das Aufkleben überlasse ich dann aber dem Profi – Schriftenmalerin bin ich leider nicht.


10. April 2015

Nachfolge bei Rotpunkt?

Eine wichtige Veranstaltung im Strauhof: Nachfolgeregelung bei kleinen Verlagen. Auf der Bühne vertreten: Limmat und Rotpunkt. Das Thema ist nicht einfach – und nicht einfach zu lösen. Mal sehen, was die Zeit bringt.


9. April 2015

Vertreterkonferenz

Und schon wieder ist ein halbes Jahr vergangen. Wir durften unseren Vertretern das Herbstprogramm vorstellen. Es wird viele schöne und wichtige Bücher geben. Hoffen wir, dass nicht nur wir das so sehen, sondern auch die Leserinnen und Leser.


8. April 2015

Die grosse Frage

Welche Ehre... Im nächsten Schweizer Buchhandel – unserem Branchenmagazin – darf ich eine Frage beantworten. Naja... Für die Antwort reichen eigentlich zwei Buchstaben: JA.

Ich werde es aber etwas ausführlicher machen.


Happy Birthday, Weltallerbeste!

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei... 21 Jahre jung wurde meine Pfunzle. Ich bin sehr dankbar, dass Galaxie immer noch so lustig und gesund ist, auch wenn ich oft viel zu wenig Zeit für sie habe.


6. April 2015

Vorschaustress

Na wunderbar. Da wagt frau endlich Neues bei der Vorschau und dann das: Keine schwarzen Seiten... Naja, da es bei uns nur eine ist, lassen wir es mal so stehen...


26. März 2015

Von den Kreativsten lernen

Spannend wars beim SBVV-Workshop mit Karin und Bertram Schmidt-Friderichs vom Verlag Hermann Schmidt.

Besonders interessant war die Analyse und Besprechung von mitgebrachten Beispielen der Teilnehmenden. Und auch der Rotpunktverlag lernt: Man muss nicht immer alles umkrempeln, was altbewährt ist. Nächstes Frühjahr zu sehen bei der Neugestaltung unserer Naturpunkt-Reihe.


17. März 2015

Olten erwandern und entdecken!

Da freut sich die Oltnerin: Zusammen mit den Autoren Ursula Bauer und Jürg Frischknecht und der Fotografin Sabina Bobst suchen wir das Umschlagbild für den Wanderführer S0lothurn Olten Aarau aus. Auch in Olten lässt sich schön wandern! Das Buch erscheint dann im Sommer.


14. März 2015

Besichtigung des neuen Schulzimmers in Aarau

Leider möchten sie uns in Zürich nicht mehr haben... Die InDesign-Kurse des SBVV sind wohl zur Konkurrenz geworden (ok, ich bin geschmeichelt). Neu sind wir in der Schule für Gestaltung in Aarau beheimatet. Viel ist passiert, seit ich vor gut 8 Jahren dort die Schulbank gedrückt habe.


18. Februar 2015

Herstellerinnen-Treff

Endlich waren alle Agenden gleichzeitig frei! Die Herstellerinnen von Limmat, Unnionsverlag, Kein&Aber, AZ-Verlag, Lars Müller und Rotpunkt haben sich wieder einmal getroffen. Diesmal zu Gast bei Limmat wurde getratscht und gefachsimpelt. Schön, wird diese Gruppe immer grösser. Und vielleicht wagt sich auch mal ein Mann in diese Runde :-)


22. Januar 2015

Bye bye Sofa

Schweren Herzens aber für einen guten Zweck wurde unser Verlagssofa in den Strauhof Zürich gezügelt. Dort soll es für 100 Tage bleiben und eine gemütliche Sitzgelegenheit für die vielen Veranstaltungen bei publishers in residence sein. Die Veranstaltungen sind so spannend, dass ich das Sofa bestimmt ab und zu besuchen werde.


21. Januar 2015

Eurokrise

Einfach traurig und beängstigend... Normalerweise kümmere ich mich nicht so um Wirtschaftsdinge. Aber was in diesen Tagen mit dem Euro, bzw. dem Schweizer Franken passiert ist, macht mich doch nervös: Wieder einmal trifft es die Buchbranche. Verlage müssen sowieso sparen, kalkulieren knapp und wägen alle Ausgaben ab.

Aber dass jetzt noch mehr gespart werden muss, ist traurig. Langsam machen sich auch bei mir Existenzängste breit.

Gerne mache ich schöne Bücher, gerne mal ein hübsches Extra, ein haptisches Erlebnis oder ein schöner Druck. Ich hoffe schwer, es läuft nun nicht auf totale Billigproduktion heraus. Das wäre schade fürs Buch – und schade für den Leser, der trotz neuer Medien noch gerne ein richtiges Buch in die Hand nimmt.


Einmal mehr der Aufruf: Unterstützt die lokalen Buchhandlungen – und somit auch die Schweizer Verlage! Billigangebote im Internet sind verlockend; aber um diese Preise bieten zu können, sind dort die Anstellungsbedingungen kläglich.


Hier zwei Berichte dazu:

SRF Kultur: Nach dem Euro-Kurssturz: Schweizer Verlage müssen über die Bücher

NZZ: Schweizer Buchhandel und Euro-Krise – Nur Verlierer



19. Januar 2015

Mal eben schnell nach Regensburg

Spontan war eine Reise nach Regensburg angesagt. Die Feinabstimmung von Duplexbildern machte einen Besuch vor Ort bei der Druckerei Pustet nötig.

Schön, beim Vorübergehen zu entdecken, dass unser erstes Frühjahrsbuch schon gedruckt ist und auf den Buchbinder wartet.


5. Januar 2015

Los gehts ins neue Jahr!

Der Fleiss im Dezember rächt sich nun. Gleich von drei Büchern liegen die Korrekturen auf dem Tisch.